Statt nur auf ein Gefühl zu hören, können Sie beim Scannen direkte Belege finden: Zertifizierungen, Lieferantencodes, Produktionsort, Qualitätsprüfungen und Testergebnisse. Ergänzt durch Erfahrungen anderer Trägerinnen und Träger – etwa zur Formbeständigkeit nach mehreren Wäschen – entsteht ein ehrliches Bild. Das macht Käufe nachvollziehbar, reduziert Enttäuschungen und stärkt Marken, die sauber dokumentieren, was sie versprechen.
Wenn Daten strukturiert vorliegen, wird Vergleichen kinderleicht: Grammatur, Elastananteil, Strickdichte, Nähte, Reißverschluss-Haltbarkeit oder Knopf-Befestigungen lassen sich nebeneinander betrachten. Dadurch erkennen Sie, warum ein Stück länger hält oder besser sitzt. Die Entscheidung fällt nicht mehr nur nach Farbe, sondern nach belastbaren Fakten, die Komfort, Pflegeaufwand und Preis-Leistungs-Verhältnis sichtbar machen und Fehlkäufe wirksam reduzieren.
Beim Weiterverkauf zeigt der Pass, wie ein Kleidungsstück gepflegt und eventuell repariert wurde, inklusive Belegen und Datumsstempeln. Käufer sehen Echtheit, Materialmix und Restwertpotenzial, Händler vereinfachen die Preisfindung. Das stärkt Vertrauen in Secondhand, beschleunigt Bewertungen und öffnet robuste Kreisläufe für beliebte Basics, die dank verlässlicher Historie länger in Benutzung bleiben, statt frühzeitig im Schrank zu verschwinden.